24.05.2019: Junior-Europawahl am SFG

Auch wenn das offizielle Wahlrecht erst ab 18 Jahren beginnt - am SFG durften die Schülerinnen und Schüler die Europawahl am Freitag vorwegnehmen. Diese schon traditionellen Juniorwahlen werden inhaltlich im Unterricht vorbereitet und bereiten praktisch auf die echten Wahlen vor.

Dabei wurde auf das richtige "Wahlfeeling" viel Wert gelegt: Die knapp 600 Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 7-11 erhielten im Vorfeld Wahlbenachrichtigungen, die sie am Freitag im Wahllokal gegen Stimmzettel eintauschen konnten. Auf diesen waren wie im Original alle zur Europawahl zugelassenen Parteien aufgelistet. In der Wahlkabine machten die Schülerinnen und Schüler in geheimer Wahl ihr Kreuz, falteten den Stimmzettel und warfen ihn schließlich in die Wahlurne. Mit großer Begeisterung kamen sie Ihrer „Bürgerpflicht“ nach, manchen konnte man einen gewissen Stolz beim Einwurf ansehen.

Als Wahlhelfer fungierten wieder Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Sozialkunde, die den Wahlraum vorbereiteten, die Wahlkabinen ausstatteten, die Stimmzettel ausgaben sowie den Einwurf überwachten. Trotz des gut vorbereiteten Zeitplans, der die 600 Stimmabgaben über den ganzen Vormittag verteilte, hatten sie immer wieder viel zu tun. Und nach Abschluss der Wahl mussten sie ja noch nachmittags alle Stimmen auszählen. Auch das gehört dazu.

Wahlvorstand Lena Laur versicherte trotzdem: „Es hat riesig Spaß gemacht. Bei der nächsten Wahl sind wir sicher wieder dabei!“ Und für die Schülerinnen und Schüler des SFG wird die Teilnahme an Wahlen so zur Selbstverständlichkeit.