Suchtprävention

Hauptziel

Hauptziel unserer Suchtpräventionsarbeit ist die Stärkung des kindlichen bzw. jugendlichen Selbstbewusstseins und die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse erkennen und in angemessener Weise berücksichtigen zu können.

„Denn Sucht kommt nicht von Drogen, sondern von
betäubten Träumen
verdrängten Sehnsüchten
verschluckten Tränen
erfrorenen Gefühlen.“

(Eva Bilstein, Annette Voigt: Ich lebe viel. Materialien zur Suchtprävention. Verlag an der Ruhr, 1991. S.6)

Neben dem Bewusstmachen von Gefahren und Risiken sollen Aktionen und Projekte innerhalb und außerhalb des Unterrichts zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Lebenssituation anregen. Experimentier- und Risikoverhalten sind nicht in erster Linie unnötig und gefährlich, sondern aus entwicklungspsychologischer Sicht normal und wichtig. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, junge Menschen zu unterstützen, Lebenskompetenzen zu entwickeln. Dazu gehört es zum Beispiel, eigene Stärken und Schwächen zu kennen, Bedürfnisse zu äußern, Konflikte auszutragen, Gefühle ernst zu nehmen, Nein zu sagen, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Der einzelne Mensch als Individuum steht im Mittelpunkt, nicht das Suchtmittel oder die Abschreckung.

 

Bausteine unserer Suchtprävention:

  • 5. Jahrgangsstufe:          Gefahren und Risiken der Smartphone-Nutzung
  • 6. Jahrgangsstufe:          Projekt „Net-Piloten“ (Umgang mit Medien); http://www.neon-rosenheim.de/mediensucht/netpiloten.html
  • 7. Jahrgangsstufe:          Präventionsworkshops mit „neon – Prävention und Suchthilfe Rosenheim“;  http://www.neon-rosenheim.de/praevention.html
  • 8. Jahrgangsstufe:          „Rausch und Risiko“ – Workshops/Diakonie
  • 9. / 10. Jahrgangsstufe:  Expertenvorträge im Fachunterricht, z.B in Biologie
  • alle Klassen:                    „Be smart – don´t start“ – Wettbewerb zum Nichtrauchen; https://www.besmart.info/be-smart/
  • Thematischer Elternabend in Zusammenarbeit mit „neon“
  • Informationsstände an den Elternsprechtagen (Fachambulanz für Suchterkrankungen, Diakonie Rosenheim)

Die Suchtprävention gehört zum Erziehungsauftrag unserer Schule und somit zum Aufgabengebiet aller Lehrkräfte. Darüber hinaus gibt es am SFG eine Suchtpräventionsbeauftragte, die die Lehrkräfte bei der Wahrnehmung der Aufgaben unterstützt und die Veranstaltungen koordiniert.

 

Die Suchtpräventionsbeauftragte unserer Schule, Frau Pappenberger, steht auch für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Eltern in ihrer Sprechstunde oder nach Vereinbarung als Ansprechpartnerin zur Verfügung.