Kriseninterventionsteam am SFG

Mitglieder im Schuljahr 2016/17:

Brigitte Würth (verantwortliche Leitung), Werner Kassler (Koordinator, KiS-Mitarbeiter), Stefan Röhlich (Sicherheitsbeauftragter), Klaus Zeidner (Staatl. Schulpsychologe), Songül Schiefer (Sozialpädagogin, Schulsozialarbeit),  Claudia Schnäbele-Wiens (Beratungslehrerin; Suchtprävention, Krisenpädagogin), Carolin Kleiber (Schulsanitätsdienst), Angela Hohenleitner (Schulsekretärin), Werner Fenzl (Hausmeister), Karin Woltmann (Vertreterin des Elternbeirats).

Zielsetzung:

Im Wesentlichen wird das Kriseninterventionsteam bei Todesfällen innerhalb der Schulfamilie zusammenkommen, aber auch bei Suizidandrohungen, in Fällen von schweren Erkrankungen von Schülerinnen und Schülern, im Lehrerkollegium oder von Familienangehörigen sowie bei Großschadenslagen (z.B. Bombendrohung, Amoklauf). Wenn der Notfall eingetreten ist, wird das Krisenteam in der Nachsorge auch durch die Beratungslehrerin und Krisen- und Suchtberaterin, Frau Claudia Schnäbele-Wiens, und durch den zuständigen staatlichen Schulpsychologen, Herrn Klaus Zeidner, unterstützt werden.

Traumatische Ereignisse stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit oder körperliche Unversehrtheit dar. Auch plötzliche und bedrohliche Veränderungen der sozialen Stellung oder des Beziehungsnetzes der Schülerinnen und Schüler kommen als traumatische Ereignisse in Frage. Die Betroffenen zeigen in der Regel akute Belastungsreaktionen, die nicht als Krankheit, sondern als normale Reaktionen auf ein nicht normales Ereignis zu werten sind, aber in seltenen Fällen zu psychischen Erkrankungen führen können. Neben präventiven Maßnahmen besteht eine wichtige Zielsetzung der Krisenintervention deshalb auch in der Begleitung und Stabilisierung von Schülerinnen und Schülern, die akute Belastungsreaktionen zeigen, um auf diesem Wege mögliche spätere psychotraumatische Erkrankungen vermeiden zu können.

Kooperation:

Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS) der Erzdiözese München und Freising

Werner Kassler

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