06.06.2019: Musikalischer Sommerabend im Rosenheimer Ballhaus

Auch wenn draußen der Regen für etwas Abkühlung gesorgt hatte: Im Ballhaus ging es heiß her beim Sommerkonzert. In einem abwechslungsreichen Programm überboten sich Solisten und Ensembles in ihrer musikalischen Leistung.

Bereits die Eröffnung durch das Orchester mit Filmmusik wies auf das Kommende voraus: einen bunten Reigen an Beiträgen mit unterschiedlichsten Stilelementen, die sich zu einem sehr abwechslungsreichen Abend ergänzten.

Frode Gilles glänzte mit seiner Posaune und jazzigen Klängen ebenso wie Felix Langer mit dem „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin. Anschließend zog der Unterstufenchor mit einem Intro zu „Hakuna matata“ nach vorne zur Bühne, um dann fulminant unter anderem das aus dem „König der Löwen“ bekannte Lied zu präsentieren. Ibsaa Kelbessa entführte die Zuhörer dann gleich mit der „Orientale“ von Joseph Edouard Barat in den Nahen Osten.

Das Wandern wiederum als Grundthema des Lebens zeigte Elias Mädler in den beiden Kunstliedern „Gute Nacht“ aus der Winterreise von Franz Schubert sowie in Hugo Wolfs „Der Musikant“. Zurück in die Heimat brachte das Publikum dann die Volkmusikgruppe mit einem Volkslied und einem Zwiefachen. Das Männerensemble der Oberstufe bot Freddie Mercurys „Crazy little thing called love“ mitreißend dar, bevor Manuel Kroh am Klavier die „Träumerei“ aus den Kinderszenen von Robert Schumann wie aus einer anderen Welt herüberschweben ließ.

Wie phänomenal man als Solist das augenscheinlich etwas sperrige Instrument Kontrabass bereits in jungen Jahren beherrschen kann, demonstrierte Eva Brockhaus – Preisträgerin bei Jugend musiziert – mit Emil Tabakovs virtuosem Stück „Motivy“. Nach dem gospeligen „Name of the Lord“ stellte das Vokalensemble der Oberstufe mit „Viva la musica“ quasi das Motto des Abends vor.

Volksfestähnliche Stimmung machte sich dann breit bei der Percussion-Aufführung von „The Whistler“ in der Besetzung mit Drumset, Xylophon, Marimbaphon und Vibraphon. Dies steigerte sich dann durch die mitreißend-poppig-jazzige Darbietung des großen Chores. Endgültig zum Toben brachte den Saal dann abschließend die Big Band.

Großer Applaus für alle Mitwirkenden und ein herzliches Dankeschön an alle Musiklehrkräfte – Frau Hornberger, Herrn Gell, Frau Porkert und Herrn Heilmann-Mirow – für diesen alles andere als alltäglichen Konzertabend.